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Tempelanlage Karnak



Karnak ist die größte Tempelanlage Äpyptens und befindet sich unweit vom Tal der Könige im nördlichen Teil der Stadt Luxor. Die Besichtigung der Tempelanlage ist ein Bestandteil des Nilkreuzfahrt Ausflugsprogramms.

Eingang zur Karnak Tempelanlage

Nicht nur als Gebetsstätte war die Tempelanlage gedacht. Sie diente ebenso als Regierungssitz, Schatzkammer oder auch einfach nur als Residenz für die Pharaonen. Jeder der großen und mächtigen Herren der damaligen Zeit baute die Tempelanlage weiter aus - stellte sie doch Macht und Reichtum des Landes dar. Auch der Einfluss der Amunpriester spiegelt sich in den Mauern der Tempelanlage wieder.

Die Tempelanlage von Karnak besteht aus drei in sich abgeschlossenen Tempelkomplexen. In der Mitte der Anlage befindet sich der größte Tempelkomplex, welcher dem Gott Amun-Re, seiner Gattin Mut und dessen gemeinsamen Sohn Chons geweiht ist. Der südliche Tempelkomplex diente alleinig als Kultstätte der Göttergemahlin Mut. Der Tempelkomplex des Amun-Re ist mit dem Tempelkomplex der Mut durch eine Sphingenallee verbunden. Der im Norden gelegene Tempel wurde für den Gott Montu - einem thebanischen Falkengott - zur Gebetsstätte erbaut. Betreten wird die Tempelanlage durch einen Zugang entlang einer Allee von Widdersphingen. Gesichert wurde der Tempelkomplex des Amun-Re durch zehn Pylone - doppelturmartige Gebäude, verbunden durch einen Torüberbau, die den Eingang eines Tempels bilden.

im Säulensaal der Tempelanlage von Karnak
Der Säulensaal in Karnak
  Im Bereich des Tempels des Amun-Re befindet sich das Große Hypostyl, der große Säulensaal. Der Bau wurde begonnen von Pharao Amenophis III., fortgesetzt von Sethos I. und schließlich von Ramses II. beendet. Auf 5000 m² bilden 134 Säulen in 16 Reihen symbolisch einen heiligen Hain, um den Prozessionsweg zu flankieren. Geschmückt sind die Wände des Saals mit unzähligen Reliefs, welche die Geschichte von Schlachten und Siegen, dem Umgang bei Hofe und das alttägliche Leben der Ägypter zeigen.

Die Königin Hatschepsut hat im Großen Tempel des Amun-Re zwei 30 m hohe Obelisken aufstellen lassen, wovon einer erhalten ist, der andere leider zerbrochen beim Heiligen See liegt. Ursprünglich waren sie mit einer goldenen Spitze versehen und sollten die Verbindung zwischen der irdenen Welt und der Götterwelt darstellen. Sie galten als zu Stein gewordene Strahlen der Sonne. Ein dritter Obelisk war in Auftrag gegeben worden. Ein Riss während der Herstellung machte diesen aber unbrauchbar. Die Spuren der erfolglosen Bearbeitung sind im Steinbruch von Assuan noch deutlich zu erkennen.

Dem Großen Tempel des Amun-Re ist der Heilige See vorgelagert. Er wurde von Thutmosis III. angelegt. Es handelt sich mit 120x78m um den größten erhaltenen Heiligen See. Er ist noch immer vollkommen intakt. Damals wurde er durch eine unterirdische Leitung mit  frischem Wasser aus dem Nil gespeist. Heute wird der Heilige See mit Grundwasser versorgt. Die nächtlichen Lichtspiele gelten als große Touristenattraktion.   Der Heilige See in Karnak
Karnak - der Heilige See

Besichtigt werden kann weiter die Weiße Kapelle Sesostris´I. Für die Erbauung der Weißen Kapelle wurden Kalksandsteine verwendet, die der Kapelle sodann zur Namensgebung verhalfen. Ursprünglich befand sich die Weiße Kapelle zwischen dem Tempel des Amun-Re und dem Tempel der Mut. Oft war es der Fall, dass Steine älterer Bauten für die Erschaffung neuer Tempel verwendet wurden. Dieser Unart fiel zunächst auch die Weiße Kapelle zum Opfer. Henri Chevrier entdeckte in den Jahren 1927-1938 aber diese Steinquader und setzte in mühsamer Arbeit die Weiße Kapelle wieder zusammen, so daß sie heute im Freilichtmuseum Karnaks bewundert werden kann.

Sehenswert ist ebenfalls die Rote Kapelle. Sie wurde durch die Königin Hatschepsut erbaut. Die Wände waren reich mit Reliefs verziert. Lattich wurde für die Verzierungen verwendet. Es wird vermutet, dass sie sich ursprünglich im Großen Hof des Amun-Re Tempels befand. Ebenfalls anderweitig verbaut, aber glücklicherweise rekonstruiert, kann die Rote Kapelle im Freilichtmuseum von Karnak begutachtet werden.

Übersichtsplan Karnak Tempel


 
 
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