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Ägypten's Kulturdenkmäler
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In Kairo befindet sich mit der im 10.
Jahrhundert gegründeten Al Azhar Universität
das geistige Zentrum der arabischen Welt.
Zahllose sehenswerte Moscheen, wie zum
Beispiel die Ibn Thulun Moschee aus dem 9.
Jahrhundert, ziehen die Besucher in ihren
Bann. Das Wahrzeichen Kairos ist die, aus
dem 12. Jahrhundert stammende, Zitadelle auf
den Mokattam-Bergen. Westlich des Nil,
gegenüber von Kairo, liegt die
Pyramidenstadt Gizeh. Im Westen Gizehs
befinden sich die Grabbauten der Pharaonen
Cheops, Chefren und Mykerinos, die schon zu
deren Lebzeiten errichtet wurden. Der größte
und älteste unter den vor mehr als 4 000
Jahren errichteten Bauten ist die Pyramide
des Cheops. Die aus 2,5 Millionen
Sandsteinblöcken bestehende Cheopspyramide
ist 137 Meter hoch und hat eine Seitenlänge
von 227 Metern. Sie wird von Ägyptens
größter noch erhaltener Kalksandsteinsphinx
bewacht.
Der
Luxor Tempel,
der zu Ehren des Gottes Amun errichtet
wurde, beginnt im Zentrum der Stadt. Die
über 3000 Jahre alte Anlage wurde von
Amenophis III. erbaut und von Ramses II.
erweitert. Der Tempel ist von einer hohen
Mauer umgeben und kann durch turmartige
Einganstore, sogenannte Pylone, betreten
werden. Vor dem Eingang des Tempels befinden
sich zwei riesige Sitzstatuen sowie einer
von ehemals zwei Obelisken, dessen Pendant
heute auf dem Place de la Concorde in Paris
steht.
Eine Sphingenallee verband ehemals den
Luxor-Tempel mit dem 2,5 km entfernten
Karnak-Tempel.
Auch hier wurde der Gott Amun verehrt.
Dieser Tempelkomplex wurde von Sethos dem I.
errichtet und ebenfalls von Ramses dem II.
erweitert. Alle folgenden Herrscher bis hin
zu den Römern hinterließen seitdem ihre
Spuren, und fügten eigene Bauten an. So
entstand in der Nähe des Dorfes Karnak eine
riesige Tempelstadt. Durch zehn gewaltige
Pylone kann man eine Folge beeindruckender
Säulenhallen betreten.
Am Westufer des Nil, gegenüber dem
ehemaligen Theben, befindet sich ein eine
weitere einzigartige Tempelanlage, der
Hatschepsut-Tempel. Er wurde
direkt in das Kalksandsteingebirge
hineingearbeitet. Drei übereinander liegende
Säulenhallen werden durch zwei
flachansteigende Treppen verbunden. Die
Wände und Säulen sind mit zahllosen
Hieroglyphen verziert.
Ebenfalls südwestlich von Luxor liegen das
Tal der
Könige und das
Tal der
Königinnen. Leider müssen die
meisten der herrliche Grabkammern den
Besuchern verschlossen bleiben, um sie vor
Zerfall zu schützen. So auch das
bedeutendste Grab im Tal der Königinnen, die
Ruhestätte der Gemahlin Ramses des II. -
Nefertari. |
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