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Sichere Kreuzfahrten im Golf von Aden

Von Nilkreuzfahrt | 12.Dezember 2008

Reedereien sehen kein erhöhtes Risiko für Kreuzfahrten in Afrika - Die deutschen Reeder haben offenbar keine Angst vor möglichen Piratenangriffen im Golf von Aden. Erst vor wenigen Tagen hatte eine Meldung für Aufsehen gesorgt, wonach ein Kreuzfahrtschiff vor der Passage des Golfs von Aden seine Passagiere von Bord genommen und erst danach wieder aufgenommen hat. Die Touristen legten die Strecke per Bus oder Zug auf dem Landweg zurück, während das Kreuzfahrtschiff nur mit den Besatzungsmitgliedern an Bord den Abschnitt vor der Küste Somalias passierte.

Eine allgemeine Gefährdung für Kreuzfahrtschiffe könne daran jedoch nicht festgemacht werden, ist sich beispielsweise ein Sprecher der Peter-Deilmann-Reederei sicher. Die Reederei aus dem holsteinischen Neustadt wird ihre Routen, die hauptsächlich von Sharm el-Sheikh in Ägypten bis nach Dubai führen, ebenso wenig ändern wie andere deutsche Reedereien. Die Behörden empfehlen derzeit, die Küste Somalias mit einem Abstand von mindestens 400 Seemeilen zu umfahren, woran sich die Kreuzfahrtschiffe größtenteils auch halten.

Die Reedereien, die mit ihren Kreuzfahrtschiffen in Ägypten unterwegs sind, sehen dem Piraten-Problem aus mehreren Gründen relativ gelassen entgegen. Zum Einen haben es die Piraten in erster Linie auf Handelsschiffe abgesehen, zum Andern verfügen Kreuzfahrtschiffe in der Regel über sehr hohe Bordwände und sind auch wesentlich schneller als Handelsschiffe. Darüber hinaus werden die Kreuzfahrtschiffe im Golf von Aden meistens von der Marine begleitet.

Beitrag aus: Tourismus |

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